Mittwoch, 25. Oktober 2006

Bitte Nicht Schänden!

die BILD.
wieder ganz gross.
enthüllt DEN skandal:

DEUTSCHE soldaten schänden einen totenschädel!

unfassbar!
unerhört!
unglaublich!
und alle unsere politiker: erschüttert!

sowas kann ja wohl nicht sein:
„Solche Soldaten haben in der Truppe eigentlich nichts zu suchen“

nein.
denn wir brauchen soldaten, die anständig

erschiessen
verstümmeln
verbrennen
in die luft sprengen
foltern
bomben werfen
ermorden
mißhandeln
töten.

und wer das nicht ordentlich macht, hat in der truppe nichts zu suchen.
eigentlich.

Dienstag, 24. Oktober 2006

Die Angst der Eliten

"...Die Zivilgesellschaft unter Kontrolle zu bringen, ist Ziel der Politik.

Was nicht ausdrücklich erlaubt ist, ist ausdrücklich verboten.Es gibt Städte, in denen es inzwischen schon gebührenpflichtig ist, öffentliche Abfalleimer zu durchstöbern oder in Parks Brennnesseln (als Spinatersatz) zu sammeln. Flächendeckende Videokameras an öffentlichen Orten - nach britischem Vorbild - sind innenpolitisch in Planung.

Hinter dem staatlichen Paradigmenwechsel hin zu immer mehr Kontrolle und Repression steckt ein Angstsyndrom. Es ist die Angst der politischen Eliten vor einem Backlash der Zivilgesellschaft, die Angst, die Bürgerinnen und Bürger dieser Gesellschaft könnten die Ohnmacht gegen ihre schleichende Enteignung und Entmündigung überwinden und sich selbst helfen - noch schlimmer, sie könnten gegenorganisieren.

Ich weiß nicht, ob die gewerkschaftlich organisierten Demonstrationen vom 21. Oktober in Berlin, Dortmund und Stuttgart ein Schritt in die richtige Richtung waren. In einem sehr ermutigenden Artikel für junge welt online schreibt Oskar Lafontaine:
"DIE LINKE fordert daher das Recht auf den politischen Streik, den Generalstreik".

Das ist ganz sicher ein Schritt in die richtige Richtung. Darüber hinaus ist eine Vernetzung des sozialen Widerstands zwischen Gruppen und Initiativen der Zivilgesellschaft und der Linken dringend erforderlich..."

>>> lesenswertes auf ZNet.

Mittwoch, 18. Oktober 2006

Sozialforum ruft auf!

"Die große Koalition führt die "Reformpolitik" der Agenda 2010 fort, die sich alleine an den vermeintlichen "Sachzwängen" von globalisierten Märkten und Kapital orientiert:
Kürzung des Kindergeldes, Gesundheitsreform, weitere Repressionen für ALG-II-Empfänger und Studiengebühren sind nur einige Beispiele.
Eine andere Politik wird sich nur durchsetzen lassen, wenn die KollegInnen in den Betrieben, die Initiativen von Erwerbslosen, die SchülerInnen und Studierenden, die verschiedenen Initiativen in den sozialen, ökologischen und antirassistischen Bewegungen zusammen stehen. Deshalb rufen wir zu einer breiten und bunten Demonstration der sozialen Bewegungen auf.

Kommt am 21. Oktober 2006, um 11:00 Uhr,
zur Demonstration vom Roten Rathaus (Spandauer Straße) zur DGB-Kundgebung am Brandenburger Tor!

Schluss mit den “Reformen“ gegen uns!"

weitere infos hier.

Dienstag, 17. Oktober 2006

.bREakzZz.

freunde des gebrochenen beatz kommen hier auf ihre kosten:
www.ibreaks.co.uk

have fun!

Merkel Horror Picture Show

ich gebe es offen zu:
es kostet mich grösstmögliche überwindung, das tagtäglich dargebotene nachrichtenspektakel zu verfolgen.
man weiss einfach nicht, ob man kotzen oder amok laufen soll.

um mir und der geneigten leserschaft eigene hasstiraden zu ersparen, verweise ich auf eine audio-datei des hochgeschätzten Volker Pispers.

dem ist eigentlich nüscht hinzuzufügen.

Donnerstag, 14. September 2006

Kiez-Parade

Nazis Raus

Unter den Titeln „Kein Kiez für Nazis“ und „Monotonie stinkt -Vielfalt statt Einfalt“ ruft die Bürgerinitiative gegen Rechts vom Straßenmusiker bis zur Rockband, von der Kitagruppe bis zum Jongleur alle dazu auf, Courage zu zeigen und sich bei der Kiezpararde durch Friedrichshain gegen rechtsextremes Gedankengut am 23. September 2006 zu beteiligen und sich aktiv dort einzubringen. Neben Redebeiträgen werden ca. sieben Wagen die Demonstration auch musikalisch begleiten.

In Friedrichshain steigt die Anzahl rechter Gewaltübergriffe seit Jahren an. Im Jahr 2005 wurde Friedrichshain sogar Berlinweit zum Kiez Nummer eins für Nazis und rechte Gewalttäter. Die Initiative gegen Rechts wurde auch aus diesem Grund gegründet und hat es sich zur Aufgabe gemacht, in Friedrichshain wieder ein tolerantes und friedliches Miteinander zu etablieren.

Die Initiative wurde von einem breiten Bündnis aus verschiedenen Organisationen, Verbänden, Parteien, der AntiFa und vieler einzelner BürgerInnen ins Leben gerufen. Am 23. September wird die Demonstration um 15 Uhr am Frankfurter Tor beginnen und abends am Boxhagener Platz mit einem Straßenfest abschließen, bei dem sich auch anliegende Cafes, Geschäfte und Bars kreativ mit einbringen sollen. JedeR kann sich dort einbringen – sei es mit einem bunten Plakat, einer Gitarre oder einem Tanz – und so für ein selbstbestimmtes, vielfältiges und multikulturelles Friedrichshain einstehen!

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