politix

Mittwoch, 29. August 2007

GEZensur

heutzutage funktioniert zensur, speziell im internet,
über sogenannte "abmahnungen".

ein aktuelles und besonders krasses beispiel für derartiges vorgehen gegen kritische öffentlichkeit liefert die ohnehin schon allseits beliebte GEZ.
die will der website akademie.de mittels einer "strafbewehrten Unterlassungserklärung" untersagen, 20 aufgeführte pfui-worte wie bspw. "GEZ-Gebühren", "GEZ-gebührenfrei" ode gar "GEZ-Anmeldung" zu verwenden...

dann können wir das internet ja auch gleich ganz abschalten.

Veranstaltungshinweis

" Es reicht: Schluss mit der Terrorhetze, Schluss mit der Kriegstreiberei!

Die Überflüssigen lassen sich nicht als billiges Kanonenfutter verwursten. Kriege und Militarismus lehnen sie aus gutem Grund ab. Denn sie stellen sich gegen die Barbarei des Kapitalismus, in der Menschen nicht als Menschen, sondern als gesichtsloser, auszubeutender Rohstoff vorkommen.

Die Überflüssigen kämpfen gemeinsam gegen den Krieg nach innen und außen: Gegen ihre Zurichtung für ein profitfanatisches System, das nicht unangenehme Arbeiten, sondern immer mehr Menschen für überflüssig erklärt. Gegen eine Gesellschaftsordnung, deren Kriege - als humanitäre Intervention im Namen der Freiheit getarnt - genauso tödlich sind wie eh und je.

Die Arbeitsagentur ist überflüssig, die Bundeswehr ebenso. Besonders überflüssig ist die Bundeswehr in der Arbeitsagentur. Der Beruf des Soldaten, der dort angepriesen wird, verdient nicht einmal diese Bezeichnung, denn Soldaten sind - Tucholsky hat recht: - Mörder.

Alles andere als überflüssig sind hingegen konkrete Abrüstungsinitiativen. Die Bundesanwaltschaft behauptet, sie habe Axel, Florian und Oliver beim Anzünden von Bundeswehrfahrzeugen erwischt und bezeichnet sie daher als Terroristen. Die Überflüssigen können diese heuchlerische Empörung nicht teilen, denn sie wissen: Terror ist die Produktion von Kriegsmaterial und tödlich ist die Benutzung von Kriegsmaterial.

Am 6.9.2007, pünktlich um 15:00 versammeln sich die Überflüssigen und ihre FreundInnen am Arbeitsamt Berlin Mitte (Friedrichstraße 39, U-Bhf. Kochstraße), um der Bundeswehr ihre Rekrutierungs-Show tüchtig zu vermiesen.

Bundeswehr raus aus den Arbeitsagenturen!
Freiheit für Axel, Florian und Oliver!
Weg mit den Paragraphen 129a-z!
Bundeswehr: Wegtreten!"

quelle: indymedia

Dienstag, 28. August 2007

Know Your Enemies!

aufstandsbekämpfung als powerpoint-präsentation.

"Handeln und Führen in kritischen Situationen

Technologien zur Unterstützung eines modernen Polizeieinsatzes
Anwendung am Beispiel Heiligendamm (Szenario).
Vortrag beim Europäischen Polizeikongress in Berlin, 14.02.2007"

Download pdf.

Montag, 27. August 2007

Public Spam

spuren einer aktion gegen die grassierende verblödung durch werbung im öffentlichen raum konnten heute allen ortes in x-berg beobachtet werden.

spam, spam & spam.


die verursacher haben dazu auf indymedia folgendes mitgeteilt:

"Aktion für werbefreie Städte

In den Morgenstunden des 27. August machten Aktivist_innen ihrem Ärger auf eine zunehmende Werbeflut in den Straßen Berlins Luft. Bei der zunächst auf Kreuzberg beschränkten Aktion wurden 973 Plakate durch „Public [SPAM] Kreuzberg“ Aufkleber als unerwünschte Werbung markiert.
Durch eine alltägliche und flächendeckende Propagierung von Lebensstilen, Normen und Idealen durch Werbung im öffentlichen Raum fühlen wir uns zunehmend belästigt und in unserem Selbstbestimmungsrecht angegriffen. Wirtschaftliche Interessen zielen darauf, Bedürfnisse in uns zu wecken, um die Nachfrage für ein ständig wachsendes Warenangebot zu sichern. Wir wollen nicht mehr auf reine Konsument_innen reduziert werden!

Um dem endlich etwas entgegenzusetzen gibt es in Kreuzberg nun einen Spamfilter im öffentlichen Raum.


Ihre Werbeunterbrechung "

leitkültür klatscht beifall.

Was macht eigentlich... New Orleans?!



eine woche iraq-krieg kostet ca. 2 milliarden dollar ...

Freitag, 17. August 2007

Heaven & Hell.

alles andere ist eigentlich unwesentlich.
die wirklich entscheidenden dinge passieren zur zeit an den monopoly-tischen, ähh... börsen. der lang absehbare crash der US-amerikanischen immobilienfonds - nu isser da.
und das grosse schwitzen beginnt.
warum die steuerzahler die spekulationsverluste der banken aufgedrückt bekommen, untersucht ein beitrag auf nachdenkseiten.

alles in allem:
mehr hell als heaven.

Mittwoch, 15. August 2007

Zombie Walk!

die hedonistische internationale empfiehlt:
Go Fuckparade!

zombie

""Irgendwie sieht das alles nicht gut aus die letzten Monate. Der Staat zieht die Schrauben an. Politikerinnen und Politiker nutzen die Angstkeule des Terrorismus, um mit dem Gummiparagrafen 129a die Linke mit Hausdurchsuchungen und Festnahmen zu drangsalieren.

Die Staatsmacht läßt immer unverhohlener ihre Gewalt spielen und steckt G8-Gegner in Guantanamo-Käfige oder nimmt Bibliotheksbesuche und intellektuelle Begabungen als Anlass, Wissenschaftler ins Gefängnis zu sperren.

Clubs werden mit massiven Polizeiaufgeboten heimgesucht, die
Besucherinnen für Stunden festgehalten, um nachher 10 Gramm Gras zu konfiszieren. Und ganz nebenbei verschärft der rot-rote Senat die Polizeigesetze, anstatt endlich mal die Kennzeichnungspflicht für die Ordnungshüter einzuführen.

Schäuble und seine Sicherheitsfreunde überschlagen sich mit Forderungen mehr Überwachung, weniger Freiheit. Online-Hausdurchsuchungen und Internetüberwachung sind schon Dinge, die zu weit gehen. Aber mittlerweile wird auch von Schutzhaft gesprochen und präventiven Tötungen. Dinge, die vor kurzem noch als Instrumente totalitärer Staaten verurteilt wurden. Wenn sich nicht langsam dicker Protest dagegen regt,
werden die Spielräume, in denen man dem Staat auch mal den Stinkefinger zeigen kann, enger. Es geht also ums Ganze: die Freiheit.

Und während munter und ohne große Widerrede Freiheit, Rechtsstaat und Bürgerrechte demontiert werden, bauen uns die Investoren Schritt für Schritt die Scheiße in die Stadt. Ob das potthässliche Alexa-Center am Alex, Werbetafeln an der Spree, Büroklötze am Ufer oder die Monster-O2-Arena an der Warschauer Straße.

Investoren und Stadt wollen, dass sich die Subkultur verpisst: ob Bar25, Köpi, RAW-Tempel, Cassiopeia, Schwarzer Kanal und viele weitere. In die Außenbezirke, damit die schönsten Plätze zu langweiligen Vergnügungscentern der Mainstreamkultur werden. Mediaspree ist ihr Zauberwort, und sie nennen es auch noch Ankerplatz Zukunft.

Diese Zukunft ist nicht unsere Zukunft lasst uns die Ankerkette
zerschlagen. Zum Beispiel auf der Fuckparade. Die kämpft seit 10 Jahren für Liberalisierung der Drogenpolitik, für Freiräume und Subkultur und gegen die Kommerzialisierung der Stadt und des großen Ganzen. Sie ist weiterhin ein wichtiges politisches Event in dieser Stadt.

Die Hedonistische Internationale ist mit Wagen dabei. Wir tanzen für unsere Stadt & gegen die ganze Kacke, die die Spielwiesen des Hedonismus mit öder, verwertbarer Mainstreamkultur zubetonieren will und uns nichts außer Autoabgasen, toten Stadtflächen und hohe Mieten bringt.

Verbündet Euch, bildet bunte Banden, habt Spaß und kämpft.
Zumindest ein bisschen.

Zum Beispiel am Samstag, 18. August. 15 Uhr,
Frankfurter Tor, Berlin-Friedrichshain"

dresscode: strictly undead.

Mittwoch, 18. Juli 2007

War Is Very Ugly.

war

am 12.juli wurden in baghdad der reuters-fotograf Namir Noor-Eldeen und sein fahrer Saeed Chmagh bei einem amerikanischen hubschrauberangriff getötet.
damit sind im iraq laut reporter ohne grenzen 190 pressevertreter getötet worden.

auch in den bundesdeutschen medien wird die grausame realität des krieges konsequent ausgeblendet, kurz vor den sportnachrichten werden mit brutaler routine die täglichen todesopfer erwähnt.
egal ob aus ignoranz oder kalkül - hier versagt die schar unserer pressevertreter auf ganzer linie.

denn gerade bilder sind am ehesten geeignet, die tatsächlichen zustände der barbarischen kriegsführung und deren folgen für die zivilbevölkerung zu verdeutlichen und die lüge von der "sauberen" kriegsführung ad absurdum zu führen.

bilder von Namir Noor-Eldeen.

bilder von Robert Fisk.

Samstag, 14. Juli 2007

Klare Ansage

" 'Die Polizei ist auf einen bis dahin völlig friedlichen Teil - den internationalen Block der Anti-G8 Demonstration in Rostock losgestürmt - und hat dabei mit einem massiven Knüppeleinsatz wahllos auf Demonstranten eingeschlagen und mehrere von ihnen verletzt. Einen Angriff auf Polizisten hat es in dieser Situation dabei nicht gegeben. Die gab es erst in späterer Folge des Polizeieinsatzes.'

Deutliche Worte der Kritik am Polizeieinsatz also von Amtsrichter Horstmann anlässlich des Prozesses gegen den in den Niederlanden lebenden G8 Gegners Lütfü Y. ..."

prozessbericht aus rostock bei indymedia.

am selben tag im rostocker landgerichtt:
"Wegen Vorteilsannahme im FlowTex-Skandal ist ein Finanzbeamter vom Landgericht Mannheim zu vier Monaten Freiheitsstrafe auf Bewährung und einer Geldstrafe von 10225 Euro verurteilt worden..." [indymedia]

Dienstag, 3. Juli 2007

Wochenende? Mauerpark!

am samstag gibtz anti-kapitalistische party-äktschon im mauerpark.

action

>>> aufrufe: [arab], BUMS

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